Trinkwasser-Initiative


Die Trinkwasser-Initiative fordert, dass die Subventionen an die Landwirtschaft nur für Bewirtschaftungsweisen ausgerichtet werden, welche die Gesundheit und die Umwelt nicht gefährden und das Trinkwasser nicht verschmutzen. Der Landwirtschaftsartikel in der Bundesverfassung soll entsprechend angepasst werden.

Die Initiative benennt einige der wichtigsten Probleme wie die Gefährdung des Trinkwassers durch chemisch-synthetische Pestizide und Antibiotika und die offenen Kreisläufe durch die enormen Kraftfutter-Importe.

Bio ist eine Lösung für die angesprochenen Probleme. Die Bio Suisse-Knospe wird streng kontrolliert und garantiert die nachhaltige Produktion und Verarbeitung. Bio-Konsumentinnen und -Konsumenten fördern die Ziele der Initiative bereits heute mit ihrem Einkauf. 

Die Initiative hat lobenswerte Absichten, die Bio Suisse sehr wichtig sind. Sie fokussiert allerdings allein auf die Landwirte als Problemverursacher und nimmt weder andere Anwender noch die Wertschöpfungkette oder die Konsument*innen in Pflicht. Wer auf Direktzahlungen verzichtet, kann die Umwelt noch mehr als bisher belasten. Und die Vorgabe des “auf dem Betrieb produzierten Futters” dürfte je nach Umsetzung durch des Parlaments viele Biobetriebe stark einschränken.

Deshalb empfiehlt der Vorstand die Nein-Parole. Die Delegiertenversammlung von Bio Suisse wird am 11. November 2020 die Parole von Bio Suisse beschliessen. 

 

Trinkwasser-Initiative: Inhalte und Diskussion

Die Trinkwasser-Initiative benennt einige der wichtigsten Probleme wie die Gefährdung des Trinkwassers durch chemisch-synthetische Pestizide und Antibiotika und die offenen Kreisläufe durch die enormen Kraftfutter-Importe. Sie fordert, dass die Subventionen an die Landwirtschaft nur für Bewirtschaftungsweisen ausgerichtet werden, welche die Gesundheit und die Umwelt nicht gefährden und das Trinkwasser nicht verschmutzen

 

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