Seit dem Jahr 2000 stagniert der besonders problematische Stickstoff-Überschuss auf hohem Niveau. Er hat viel mit offenen Kreisläufen, importierten Futtermitteln und Kunstdünger zu tun. Die Politik zögert. Bio kann viel

Die Biodiversität in der Schweiz ist in einem unbefriedigenden Zustand. Die Qualität und Flächen von wertvollen Lebensräume nehmen laufend ab. Heute sind nicht nur knapp die Hälfte der Lebensraumtypen in der Schweiz, sondern auch die Hälfte aller beurteilten einheimischen Arten bedroht oder potentiell gefährdet. Hauptgründe für den Biodiversitätsverlust sind die Zersiedelung, die intensive Nutzung von Böden und Gewässern, die Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten sowie der hohen Pestizid- und Stickstoffeinträge aus der Landwirtschaft.